Trinken

Die Schroth’sche Trinkverordnung


    Der rhythmische Wechsel von Trink- und Trockentagen löst im Organismus einen unspezifischen Reiz aus,
    um die körpereigenen Ordnungs- und Heilkräfte zu wecken und zu fördern. Stoffwechselschlacken werden
    aus dem Bindegewebe abtransportiert und vermehrt über Niere, Darm und Haut ausgeschieden.
    Dieser Effekt - auch als Gewebsdrainage bezeichnet - wird durch die Kurpackung und die
    stoffwechselentlastende Kurdiät unterstützt.
    Die Auswirkungen auf den Organismus wurden mit der Reinigung eines schmutzigen Schwammes
    verglichen, den man so lange in sauberes Wasser taucht und auswringt, bis er sauber ist. Dagegen
    wird der schmutzige Schwamm durch gleichmäßig hohe verabreichte Flüssigkeitsmenge nicht so sauber,
    wie wenn man ihn auswringt.

    An den Trockentagen (Montag, Mittwoch und Freitag) gibt es zunächst morgens vor der Packung den
    üblichen Kräutertee. Nach der Packung ist ein weiteres Glas Tee mit Kurgebäck erlaubt und erst abends
    gibt es ein Glas frisch gepressten Orangensaft.
    Am Trockentag braucht der Körper sehr viel Ruhe.
    An den Trinktagen (Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag) gibt es rund 1 l Flüssigkeit in Form
    von Wasser, Kräutertee, Säften und Wein. Dabei gibt es für die Frauen bis zu einem viertel Liter und
    für die Männer bis zu einem halben Liter Kurwein.


    Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen den gesundheitsfördernden Effekt des moderaten
    Weinkonsums:

        * Stoffwechselsteigernd
        * Hemmend auf das Bakterienwachstum im Darm
        * Durchblutungsfördernd
        * Reich an Mineralstoffen
        * Psychisch aufhellend
        * Steigernd auf das HDL-Cholesterin
        * Reich an Antioxidantien und damit vorbeugend gegen Herzinfarkt
        * Besserung der Fließeigenschaften des Blutes

 

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